Von Http zu Https!

Warum sie ihre Website auf https umstellen sollten
Bei einer HTTP-Übertragung werden die Webseiten über ein sog. „Hyper Text Transfer Protocol“ auf den Geräten der Nutzer abgebildet. Bei diesem Protokoll handelt es sich um eine Art gemeinsame Sprache zwischen dem Server auf dem eine Webseite liegt, und dem Browser des Nutzers.

Der große Nachteil an HTTP ist die fehlende Verschlüsselung. Tragen Kunden oder Nutzer ihre Daten beispielsweise beim Einkauf in einem Shop in das Kontaktformular ein, so können diese von Dritten erfasst und ausgelesen werden. Zum Schutz der Daten sollten sie immer verschlüsselt übertragen werden. Hier stellen Zertifizierungsstellen sicher, dass die Identität des Websitebetreibers geprüft wird. Der Benutzer einer Webseite kann so sicher sein, dass die angegebenen Informationen tatsächlich echt sind. Gleichzeitig können sich Kunden und Benutzer gleichermaßen sicher sein, dass die Daten nicht verändert oder abgehört übermittelt wurden. (z. B. durch Schadsoftware).

Verschlüsselte Übertragung von Webseiten
Im Internet werden unterschiedliche Verschlüsselungsverfahren eingesetzt. Da Verschlüsselungsverfahren mit der Zeit Schwächen offenbaren, und Gefahr laufen unbefugt entschlüsselt zu werden, werden diese ständig aktualisiert. Diese Verfahren werden unter dem Betriff „Transport Layer Security (TLS)“, beziehungsweise „Secure Sockets Layer (SSL)“) zusammengefasst. Setzen Webseiten ein Verschlüsselungsverfahren ein, sind diese an dem Präfix „https://“ statt des „http://“ erkennbar. Das zusätzliche „S“ steht für Sicherheit, was ausgesprochen „Hypertext Transfer Protocol Secure“ heißt.

Vorteile von Verschlüsselung und Sicherheitszertifikaten
Eine Verschlüsselung macht eine Unternehmensseite sicherer. Sie stärkt das Vertrauen der Kunden in den aufgerufenen Onlineauftritt und schützt vor Betrügern, die versuchen könnten in ihrem Namen zu handeln. Außer dem Kunden und dem Server kann schließlich kein Dritter die Kommunikation mitlesen oder manipulierend eingreifen. Gleichzeitig stellen Zertifizierungsstellen sicher, dass nur sie ein Zertifikat für ihre Organisation verwenden können. Das Verschlüsselungssymbol entspricht damit einem Qualitätssiegel. Benutzer bleiben länger auf der aufgerufenen Seite und demzufolge sinkt die Absprungrate.

Besseres Google Ranking
Auch Google lässt die HTTPS-Verschlüsselung maßgeblich in das Suchmaschinen-Ranking einer Website einfließen. Geschützte Seiten belegen deutlich bessere Plätze, ungesicherte Seiten werden von Google abgestraft.

Seit dem 1. Januar 2016 gilt die Pflicht für eine SSL-Verbindung zu Websites mit Kontaktformularen (§ 13 Abs. 7 TMG). Diese Pflicht gilt allgemein für deutsche Websitebetreiber, welche personenbezogene Daten mittels ihrer Website erheben.

Gerne helfen wir ihnen bei der Auswahl des richtigen Zertifikats und der Umstellung Ihrer Webseite auf HTTPS. Unsere Vertriebsprofis stehen ihnen telefonisch unter 0831 59090-0 oder unter vertrieb@idkom.de jederzeit zur Verfügung.



Zu dem hinzugefügten „S“ sind verschlüsselte Seiten im Browser sofort an dem Schloss-Symbol erkennbar.
(Browser-Beispiele von Edge, Chrome und Firefox.)